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Geburtstag in Saint Tropez

Geburtstag ist für mich immer etwas ganz Tolles – nein, ich habe kein Problem damit, dass ich älter werde. Das ist MEIN TAG. Ich hab es schon als Kind geliebt, diesen Tag zu feiern und liebe es noch heute, mich an diesem Tag als was ganz Besonderes zu fühlen und freue mich über die vielen lieben Wünsche für mein neues Lebensjahr.

Dieses Jahr haben wir meinen Geburtstag in Saint Tropez gefeiert. Von unserem Urlaubsort in der Provence bis ans Meer sind es gerade mal 100 km – die es allerdings in sich haben. Viele kleine kurvige Straßen, wobei die traumhafte Landschaft immer wieder abwechslungsreich und wunderschön ist.

Unser erstes Ziel war Sainte Maxime – denn von dort kann man mit dem Schiff direkt nach Saint Tropez übersetzen. Denn: es gibt nur eine einzige, einspurige Küstenstraße nach Saint Tropez – d.h. oft geht es nur stop and go vorwärts. Kein Spaß – glaubt mir. Außerdem: es ist einfach einmalig schön, mit dem Schiff in den Hafen von Saint Tropez einzufahren, vorbei an riesigen Yachten und Schiffen.

Hier kann man wirklich sagen, dass sich die Schönen und Reichen und vor allem die ganz schön reichen treffen. Im Hafen von Saint Tropez liegt eine Yacht neben der anderen – mit direktem Blick auf’s Deck und nach innen. Die ganz großen Yachten liegen draußen im Hafen – und nicht selten sieht man ein kleines Beiboot mit zwei Matrosen, die eine Familie an Land bringen.

BrigitteBardot_Poster

Saint Tropez wurde in den 50er Jahren bekannt als Treffpunkt von Künstlern und der High Society. Bei uns in Deutschland verbindet man Saint Tropez in erster Linie mit  Brigitte Bardot (man sieht – sie ist auch heute noch sehr präsent) und natürlich auch mit Louis de Funès und seinen Gendarmenfilmen.

Nach dem obligatorischen Café Crème mit Croissant in Saint Maxime sind wir nach Saint Tropez übergesetzt, sind am Hafen entlang beim „Yacht-Sight-Seeing“ zur Place des Lices und dort über den Markt geschlendert. Das Warenangebot hier ist sehr auf Strand ausgerichtet – also wer einen Badeanzug oder einen neuen Pareo (die gibt es sogar hier mit Größen – für mich perfekt, endlich mal einer der leicht um mich rum reicht) braucht, der ist hier richtig.

Micha hat sich beschwert, dass es nur „Frauenkram“ gibt. Stimmt – gab nur einen einzigen Stand mit Männerklamotten. Nun: die Nachfrage bestimmt das Angebot würde ich sagen. Sieht man auch deutlich – die Frauen kucken und kaufen, die Männer tragen und warten :-)

Danach sind wir  noch durch die kleinen Gassen geschlendert. Es ist echt der Hammer, was es dort alles gibt – vor allem im Luxussegment. Da reiht sich ein Designer an den anderen. Besonders gefallen hat mir das Haus von Dior – schaut euch mal die tolle Fensterdeko an:

Dior_Nahaufnahme

Apropos Designer: ich habe dort mein neues Kleid ausgeführt. Selbst genäht – nach einem selbst zusammengestellten Schnitt (mit Hilfe meiner Nählehrerin). Ich liiiiiieeebe dieses Kleid. Den Stoff hab ich letztes Jahr aus Paris mit gebracht.

Kleid schwarz Hafen frontal

Hier noch eine Nahaufnahme , damit ihr das eingestickte Muster seht……. Es ist so luftig und leicht – und ich fühl mich so richtig chic damit.

Kleid schwarz - Detail Blumen

Leute kucken lohnt sich übrigens auch :-) Im Café sitzen und rumkucken – herrlich.

 

Den Tag haben wir übrigens nicht in Saint Tropez ausklingen lassen, sondern in meinem Lieblingsrestaurant in der Provence. Mit  klassisch provencialischen Speisen – gekrönt von einem traumhaft leckeren Fromage blanc mit Maronencreme (da könnte ich mich rein setzen).

Geburtstag wie ich ihn mag.

 

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